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Malvasia

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Malvasia
Auf der iberischen Halbinsel, in Italien sowie in mehreren anderen Weinregionen bezeichnet Malvasia circa 25 verschiedene Rebsorten und viermal so viele Unterarten. Dementsprechend gibt es weiße, goldene und hellgrüne ebenso wie roséfarbene, rote und tiefdunkle Malvasia-Weine. Wenigstens eine Gemeinsamkeit aber weisen sie alle auf: Malvasia sind immer extraktreich, kraftvoll und würzig, mit einem Hauch von Muskat im Bukett.  

Dass es sich bei Malvasia nicht um eine bestimmte Rebsorte, sondern eher um einen Weinstil handelt, hängt vermutlich mit den Trinkgewohnheiten vergangener Jahrhunderte zusammen: Malvasia könnte auf Malvasy hindeuten, eine Hafenstadt auf dem südlichen Peloponnes, die heute Monemvasia heißt und im frühen Mittelalter einen wichtigen Umschlagplatz für den internationalen Weinhandel darstellte. Populär waren in dieser Epoche vor allem kräftige, süße Weine mit Honigaromen und intensiver Würze. Sehr wahrscheinlich kristallisierte sich Malvasia als Sammelbezeichnung für Rebsorten heraus, die die Basis solcher Weine bilden konnten beziehungsweise können.  

Beispiele für berühmte Malvasia-Weine: 
Sizilien: Malvasía delle Lipari 
Balearen: Malvasía de Banyalbulfar, Malvasía de la Palma 
Kanarische Inseln: Malvasía de Lanzarote, Malvasía de Tenerife, Malvasía Volcánica  

Der spanische Malvasía de Rioja (auch Alarije) gehört nicht zu den klassischen Malvasía-Arten, sondern ist eine autochthone Weißweinsorte der Extremadura (Südspanien).