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Jahrgangstabelle

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Jahrgangstabelle
Die Klassifizierung von Wein nach dem Jahr der Traubenlese ist ein vergleichsweise junges Ordnungssystem. Dass so mancher hochwertige Wein mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte braucht, um sich optimal zu entwickeln, wussten schon die Winzer und Weinliebhauer vergangener Jahrtausende. Die übliche Praxis der Lagerung allerdings bestand im Auffüllen eines und desselben Fasses mit Wein aus mehreren aufeinanderfolgenden Jahren. Jahrgangslisten wurden erst mit dem Aufkommen der Flaschenfüllung im späten 17. Jahrhundert üblich.

Das Problem der Systematisierung von Jahrgängen
Je nach der Größe einer Region, nach den Klimaverhältnissen, nach Bodenbeschaffenheiten, Höhenlagen und Ausrichtung der einzelnen Rebgärten sowie in Abhängigkeit von der Art des Ausbaus können die Weinqualitäten unterschiedlich ausfallen. Typische Beispiele dafür sind die extrem schwer zu systematisierenden Burgunder-Jahrgänge. Jahrgangstabellen zum Beispiel, die einzelne Gebiete oder sogar Lagen berücksichtigen, müssen ständig aktualisiert werden, weil jeder Wein sich im Zuge seiner Alterung verändert. So galten etwa 1975 für Bordeaux sowie 1983 und 1996 für Burgunder zunächst als große Jahrgänge - Einschätzungen, die sich bezogen auf die Alterungsfähigkeit der Weine als zu optimistisch herausstellten und revidiert werden mussten.

Grundsätzlich sollen Jahrgangstabellen die Güteklassen von Weinen aus einzelnen Regionen in bestimmten Jahren darstellen. Das einfachste System dieser Art ist eine Benotung wie etwa "Bordeaux 2010: 9", bei der als höchste mögliche Punktzahl eine 10 erreicht werden kann. Jahrgangslisten dieses Stils eignen sich lediglich zur groben Orientierung.