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Weinlexikon
Destillation

Ein Verfahren für die Verdampfung und anschliessende Kondensation einer Flüssigkeit, um Flüssigkeiten mit verschiedenen Siedepunkten zu trennen. Das Verfahren findet bei der Herstellung von Weinbrand Anwendung. Alkohol hat einen Siedepunkt von 78,3° Celsius. Dieser deutlich niedrigere Wert als Wasser ermöglicht erst diesen Vorgang. Ein sogenannter Brennwein wird in einer Brennblase (Alambic) langsam bis zum Siedepunkt erhitzt, dabei verdampft der Alkohol. Die Dämpfe werden aufgefangen und in einem zweiten Gefäß abgekühlt. Das Ergebis dieser ersten Destillation ist der sogenannte Rohbrand (auch Rauhbrand) mit rund 40% vol Alkohol-Gehalt.Dann erfolgt die zweite Destillation mit einem Ergebnis von rund 70%, welches einer dritten Destillation unterzogen wird. Das Endprodukt hat (abhängig der Anzahl der Destillationen) dann einen Alkohol-Gehalt zwischen 52 und 86%. Dieses hochprozentige Produkt reift in Eichenfässern bis zu 5 Jahren und länger (beim Armagnac und Cognac zum Beispiel 20 Jahre und mehr) und wird anschließend mittels destilliertem Wasser auf eine Trinkstärke von zumindest 38% herabgesetzt. Eine Destillation wird mittels Pyknometer auch für das Feststellen des Alkohol-Gehaltes eines Weines durchgeführt.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/