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Chasselas

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Chasselas
Die säurearme weiße Chasselas-Traube zählt zu den ältesten Rebsorten der Welt. Sie wird/wurde in zahlreichen Ländern kultiviert und ist unter entsprechend vielen Namen (Gutedel in Deutschland) bekannt. Als meistangebaute Weißweinsorte der Schweiz nimmt sie in der Romandie und ihren Grenzgebieten mehr als 20 Prozent der Rebflächen ein, namentlich in den Kantonen Genève (Genf), Vaud (Waadt) und Valais (Wallis). Aus der Region nördlich des Lac Léman (Genfer See) kommen Chasselas-Weine von ausgezeichneter Qualität, die bei dieser eher neutral schmeckenden Rebsorte überrascht. Im Valais wird sie unter dem Namen Fendant vinifiziert, im Vaud unter dem Namen der jeweiligen Appellation. 
 
Weniger hochgeschätzt ist der Chasselas im benachbarten Frankreich, wo er überwiegend als Tafeltraube in den Handel kommt. Lediglich im südlich des Lac Léman gelegenen Département Haute-Savoie wird er zu AOC-Weinen ausgebaut, die auch gehobenen Ansprüchen genügen. In Pouilly-Fumé wird neben dem bekannten erstklassigen Sauvignon Blanc auch ein deutlich weniger beeindruckender Chasselas namens Pouilly-sur-Loire produziert. Weltweit gehen die Anbauflächen der Rebsorte seit Jahrzehnten zurück. Eine Ausnahme bildet das Markgräflerland, wo der Gutedel nach wie vor auf größeren Rebflächen wächst.  

Das Ursprungsgebiet dieser über 5.000 Jahre alten, in Deutschland seit dem 16. Jahrhundert bekannten Rebsorte gibt seit jeher Anlass zu Spekulationen. Während die ampelografische Literatur den Ur-Chasselas zunächst in Ägypten, im Jordan-Tal sowie in Frankreich und/oder Spanien verortete, legen neuere gendiagnostische Analysen die Westschweiz als seine eigentliche Heimat nahe.