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Chlorose

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Chlorose

Chlorose ist eine pflanzenpathologische Erkrankung, die sich durch eine Gelbfärbung der Blätter von Weinreben und anderen Pflanzen zeigt. Diese Gelbfärbung tritt aufgrund einer verminderten Chlorophyll-Produktion in den Blättern auf, die wiederum durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann.

Ursachen

Nährstoffmangel: Ein Mangel an essentiellen Nährstoffen wie Eisen, Stickstoff, Magnesium oder Zink kann zu Chlorose führen. Insbesondere die Eisenchlorose, verursacht durch Eisenmangel, ist im Weinbau weit verbreitet.

Boden-pH: Ein zu hoher pH-Wert des Bodens kann die Aufnahme von Eisen und anderen Mikronährstoffen durch die Reben beeinträchtigen.

Schädliche Bodenorganismen: Bestimmte Nematoden oder Pilze können die Wurzeln schädigen und so die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen.

Wasserverhältnisse: Sowohl Überflutung als auch Trockenstress können zu Chlorose führen, da sie die Nährstoffaufnahme und -verteilung in der Pflanze beeinflussen.

Auswirkungen auf den Weinbau

Chlorose kann die Photosyntheseleistung der Reben reduzieren und somit das Wachstum und die Fruchtausbeute beeinträchtigen. Ein fortgeschrittener Zustand der Chlorose kann zu einer verminderten Qualität der Trauben und des daraus resultierenden Weins führen.

Management und Prävention

Bodentests: Regelmäßige Bodenanalysen können helfen, Nährstoffungleichgewichte frühzeitig zu erkennen.

Düngung: Bei festgestelltem Nährstoffmangel können gezielte Düngemaßnahmen helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Kalkung: Bei Böden mit hohem pH-Wert kann die Kalkung helfen, den pH-Wert zu senken und die Nährstoffverfügbarkeit zu erhöhen.

Resistente Rebsorten: Einige Rebsorten sind resistenter gegen bestimmte Formen der Chlorose als andere.

Fazit

Chlorose ist ein ernstzunehmendes Problem im Weinbau, das durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Ein proaktives Management und eine regelmäßige Überwachung sind entscheidend, um den negativen Auswirkungen auf die Erträge und die Weinqualität entgegenzuwirken.