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Weinlexikon
Sortenschutz

Nach dem EU-Sortenrecht ist die Prüfung einer neuen Rebsorte genau geregelt. Der Sortenschutz entspricht dem Patentschutz bei Industriegütern. Bei der sog. Registerprüfung werden Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit der angepflanzten Rebsorte festgestellt und dies bei positivem Ergebnis in die Sortenschutzrolle eingetragen. Bei einer Neuzüchtung werden die neuen Rebstöcke oft jahrzehntelang angepflanzt, bis sie zu dieser Prüfung antreten können. Bevor Rebsorten (Neuzüchtungen aber auch klassische) zum Verkauf freigegeben werden, muß in einer Prüfung ihr landkultureller Wert (Mehrleistung gegenüber vergleichbaren anderen Sorten) festgestellt worden sein. Der Anbau ist erst dann erlaubt, wenn die Rebsorte für ein oder mehrere Weinbaugebiete und dort für bestimmte Höhenlagen und Böden freigegeben worden ist. Die geprüften Sorten werden in “empfohlene”, zugelassene” und “vorübergehend zugelassene” klassifiziert.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/