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Weinlexikon
Sassicaia

Im Jahre 1944 pflanzte Mario Incisa della Rochette in der Nähe des Ortes Bolgheri in der Toskana 10 km von der Küste entfernt auf einem steinigen Hang namens Castiglioncello die Rebsorte Cabernet Sauvignon. Der Wein erhielt nach den vielen Steinen (Sassi) im Weinberg den Namen Sassicaia. Damit begann der langsame Siegeszug des für Italien damals untypischen, sortenreinen Rotweines. Lange Jahre durfte er nur als Vino da Tavola eingestuft werden, weil die Rebsorte hier nicht zugelassen war. Erst im Jahre 1994 erhielt er die DOC-Klasse, nämlich Bolgheri Rosso DOC mit der geschützten Unterbezeichnung Sassicaia. Heute zählt dieser Rotwein zu den allerbesten Italiens, es gibt nicht wenige, die ihn über den Barolo, den Brunello di Montalcino oder den Vino Nobile di Montepulciano stellen. In der Zwischenzeit ist er eine Legende und seine Fans nennen ihn schlicht Sass. Die 12- bis 14-tägige Maische-Gärung erfolgt in Stahltanks, danach wird der Wein 18 bis 22 Monate im Barrique-Format ausgebaut.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/