KOSTENLOSE RÜCKGABE BEI NICHTGEFALLEN
ANMELDEN
Weinlexikon
Sangiovese

Diese rote Rebsorte neigt so wie der Pinot zur Mutation und die zahlreichen Klone sind unter den Synonymen Brunello, Gentile, Morellino, Nielluccio (Korsika), Prugnolo und Sangioveto bekannt. Sie ist uralten Ursprungs, worauf auch die Bedeutung des Namens “Blut Jupiters” hindeutet. Es gibt die zwei Familien “Sangiovese Grosso” und “Sangiovese Piccolo”, wobei sich dies auf die Größe der Beeren bezieht. Die spätreifende Rebe ist die meistangebaute rote Sorte Italiens und belegt mit rund 100.000 ha und 10% Anteil in der Gesamt-Rebfläche hinter der weißen Sorte Trebbiano den zweiten Platz. In folgenden italienischen Weinen der höchsten DOCG-Klasse ist die Rebsorte enthalten: Brunello, Carmignano Rosso, Chianti, Rosso di Montefalco, Torgiano Rosso und Vino Nobile di Montepulciano. Die Sangiovese-Weine weisen außergewöhnlich viel Tannin und Säure aber nicht immer sehr tiefe Farbe auf. In der Toskana ist sie der Hauptbestandteil oder Verschnitt-Partner für die meisten Super-Toskaner und in Umbrien liefert sie hervorragende Weine. In Kalifornien, besonders im Napa Valley, hat sie große Popularität gewonnen.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/