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Weinlexikon
Luxemburg

Die Rebfläche beträgt rund 1.300 ha, von der per anno etwa 100.000 hl Wein produziert werden. Rund 70% werden von der Genossenschaft Vins Moselle erzeugt, der Rest von rund 300 Betrieben. Die Weingärten sind auf das Gebiet “La Moselle Luxembourgeoise” am linken Ufer der Mosel konzentriert, es gibt rund 100 Lagen. Fast ausschließlich werden zumeist trocken durchgegorene Weißweine erzeugt, es dominiert mit fast 50% die Rebsorte Müller-Thurgau (hier Rivaner). Weitere Sorten sind Auxerrois, Elbling, Gewürztraminer, Pinot Blanc (Weißburgunder), Pinot Gris (Ruländer) und Riesling. In kleinen Mengen ist Pinot Noir (Spätburgunder) angepflanzt. Durch eine amtliche Prüfung (analytisch und sensorisch) werden die Weine mit einem 20-Punktesystem mit Tafelwein (unter 12), Qualitätswein ohne Prädikat (entspricht QbA, 12 bis 13,9), sowie in die drei Qualitätsweine mit Prädikat “Vin Classé” (14 – 154,9), “Vin Classé Premier Cru” (16 – 17,9) und “Vin Classé Premier Grand Cru” (18 – 20) klassifiziert. Alle Qualitätsweine tragen die Halsschleife “Marque National”. Auf dem Flaschen-Etikett werden Rebsorte, Weinort und zumeist auch die Lage (häufig mit deutschen Namen) angegeben. Als beste Produzenten gelten Aly Duhr et Fils, M. Bastian, Caves Gales, Château de Schengen, Bernard Massard, Clos Monb Vieux Moulin und Sunnen-Hoffmann.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/