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Weinlexikon
Lagrein

Der Name dieser alten, roten Rebsorte deutet auf ihren Ursprung im Lagarina-Tal in Trentino/Südtirol hin. Sie wurde bereits im 17. Jahrhundert in Urkunden des Benediktinerklosters Muri bei Bozen erwähnt. Hier wird sie auch in und um den Bozener Ortsteil Gries angebaut. Die Rebfläche beträgt rund 250 ha, die Hälfte davon auf dem Gebiet der Stadt Bozen. Der daraus gewonnene Wein wird in zwei Varianten hergestellt. Der “Lagrein Kretzer” oder “Lagrein Rosato” ist ein Rosé (siehe unter Kretzer). Die Trauben werden ohne Schale gekeltert und wie ein Weißwein verarbeitet. Der frische, süffige und spritzige Wein wird am besten jung getrunken und sollte nicht viel länger als 2 Jahre gelagert werden. Der “Lagrein Dunkel” oder “Lagrein Scuro” ist ein intensiver, rubin- bis granatroter Wein mit ausgeprägter kraftvoll-eleganter Frucht, Fülle und Struktur. Der Säuregehalt ist eher niedrig und das Tannin ist nur leicht ausgeprägt. Die Lagerfähigkeit beträgt mindestens 4 bis 5 Jahre.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/