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Weinlexikon
Kremstal

Das niederösterreichische Weinbau-Gebiet ist eines der 8 der Regionen Niederösterreich. Es liegt östlich der Wachau und ist nach dem sich durch das Gebiet schlängelnden Fluß benannt. Die bekanntesten Weinorte im nördlichen Teil sind Krems an der Donau, Furth, Gedersdorf, Rohrendorf, Senftenberg und Stein. Im den durch die Donau abgetrennten südlichen Bereich liegen die Weinorte Furth-Palt, Göttweig, Krustetten, Hollenburg, Oberfucha und Tiefenfucha. Als Bodentyp herrscht Urgestein und Löß vor, das relativ kühle und feuchte atlantische Klima wird durch den Einfluß des pannonischem Klimas entscheidend positiv beeinflußt. Die hauptsächliche Rebsorte ist der Veltliner (59%), dann folgen Müller-Thurgau (10%), Zweigelt (8%), Rheinriesling (7%), Weißer Burgunder (3%), Blauer Portugieser (2,5%), Neuburger (2%), Welschriesling, Blauer Burgunder, St. Laurent und Frühroter Veltliner.In der Stadt Krems wurde 1875 eine Weinbauschule gegründet. Ein kaiserliches Weingut Krems ist ab 1131 nachweisbar. Nach dem Maler und Sohn der Stadt Martin Johann Schmidt (1718 – 1801) ist die Gebietsmarke ”Kremser Schmidt” benannt. Dieser porträtierte unter anderem Maria-Theresia und ließ sich häufig seine Dienste in Wein auszahlen. Kaiser Napoleon 1769 – 1821) besuchte 1805 vor der Besetzung Wiens das Stift Göttweig und war von der Gegend und dem genossenen Wein begeistert. Joseph Haydn (1732 – 1809) hat sich im selben Stift angeblich die Inspiration zu seiner ”Mariazeller Messe” geholt. In Göttweig wurden über Jahrhunderte die besten Weine erzeugt. Ein wahrhaft goldener Tropfen des Stiftes Göttweig ist der schon jahrhundertelang erzeugte ”Silberbichler”. Stark verbunden mit dem Gebiet ist die 1000-jährige Geschichte der Winzer-Dynastie Moser. Laurenz Moser führte 1929 die Hochkultur in seinen Weingärten ein

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/