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Weinlexikon
Korsika

Die französische Region bzw. Insel mit einer Rebfläche von etwa 12.000 ha wurde im 6. Jahrhundert vor Christi von den Phönikern entdeckt, die sie Korai (mit Wald bedeckt) nannten. Über 400 Jahre lang war die Insel unter italienischer Herrschaft, deshalb ist auch der Weinbau davon beeinflusst worden. Die Genuesen nahmen 1347 die Insel in Besitz und im Jahre 1572 wurde die Verordnung erlassen, daß jede Familie vier Rebstöcke pflanzen mußte. Auf dieser Insel wurden Napoleon (1769 in Ajaccio) und Christoph Columbus (1441 in Calvi) geboren, letzteres ist aber nicht gesichert. Die wichtigsten Rebsorten sind die roten Sciacarello und Nielluccio (Sangiovese) und die weiße Vermentino. Auf dem oft kieshaltigen Boden wachsen frische, fruchtige Weißweine, die zu 75% aus Vermentino gekeltert werden müssen und zunehmend gute Rotweine. Der Name “Vin de Corse” ist eine überregionale Bezeichnung für rund 50 Gemeinden und gilt für alle AC-Weine Korsikas. Je genauer die Ursprungsbezeichnung angegeben ist, desto bessere Qualität kann man erwarten. Als beste Weine Korsikas gelten der “Clos Nicrosi” aus der Appellation “Coteaux du Cap-Corse” sowie die Róse-, Rot- und Weißweine aus der Appellation “Corse-Coteaux d´Ajaccio”

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/