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Weinlexikon
Korken

Schon die Assyrer, Ägypter und Griechen kannten den Korken, für den Verschluß von Weingefäßen verwendeten sie jedoch zumeist Stöpseln aus Terakotta (gebrannte Erde = unglasierter Ton), die sie mit Bindfaden befestigten und dann mit Lack, Ton oder Pech abdichteten (siehe auch unter Amphore). Aber schon die alten Römer dichteten ihre Weingefäße auch mit Korken ab, doch diese Technik geriet mit dem Untergang des Reiches in Vergessenheit. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Korken wiederentdeckt, die Erfindung wird dem Mönch Dom Perignon zugeschrieben, der angeblich bei der Herstellung von Champagner damit experimentiert haben soll.Aus der dicken, äußeren Rinde der Korkeiche ”Quercus suber) wird der Korken hergestellt. Rund die Hälfte der Weltproduktion kommt aus Portugal, weitere Länder sind Frankreich, Italien und Nordafrika. Ein Baum kann erst im Alter von 30 Jahren zu ersten Mal geschält werden. Weitere Male kann dies dann in 10-Jahresabständen erfolgen