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Weinlexikon
Klären

Mit dieser allgemeinen Bezeichnung werden die mannigfaltigen Verfahren bezeichnet, den Wein glanzhell und haltbar zu machen. Dabei wird dieser von Schwebpartikelchen, Trübungen und sonstigen unerwünschten Stoffen befreit, dadurch stabilisiert (haltbarer gemacht) und ”verschönt”. Dabei werden physikalisch-chemische Trübungen (Eiweißstoffe, Gerbstoffe, Kristalle, Metalle), biologische Trübungen (Hefen, Bakterien) oder sonstige Stoffe (Staub, Filtermaterial, Korkabrieb) aus dem Wein entfernt. Grundsätzlich unterscheidet man dabei aufgrund der Technik bzw. dem Verfahren zwischen dem Schönen und der Filtration. Sie werden häufig miteinander kombiniert.Filtration:Ein mechanisches Verfahren zur Klärung von Flüssigkeiten, wobei Partikel durch eine Filterschicht bzw. Filtermembran aus dem Wein entfernt (zurückgehalten) werden.Schönen: Ein Verfahren, durch das auf mechanischem und/oder chemischem Weg unerwünschte Eigenschaften (Fehler) des Weines entfernt werden. Die besten Weine bedürfen keinerlei Schönung.Selbstklärung: Die älteste Form der Weinklärung, es wird dabei einfach ohne Zutun auf das Absetzenlassen der Trubteilchen gewartet. Dies funktioniert besonders bei säurehaltigen Weinen gut, dauert aber oft mehrere Monate. Die Selbstklärung darf jedoch nicht mit dem Entschleimen des frisch gepressten Mostes verwechselt werden.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/