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Weinlexikon
Hermitage

Dieser weltberühmte französische Wein stammt aus dem mittleren Bereich der Rhone und ist nach dem gleichnamigen Hügel benannt (es gibt auch eine Stadt namens Tain-l´Hermitage). An den sonnigen Südhängen, deren Granit die Wärme speichert, liegt einer der ältesten Weinberge Frankreichs. Schon 400 v. Chr. wurde hier von den Phönikern Wein angebaut, die angeblich auch die Rebsorte Syrah hierher brachten. Der Name leitet sich von der Eremitenbehausung des Kreuzfahrers Henri Gaspard de Sterimberg (1224) ab, dessen Kapelle noch erhalten ist. Die rote Variante ist ein schwerer und dunkler Wein und zählt zu den ausdrucksvollsten der Welt. Er ist reich an Gerbstoff und der minutenlange Abgang ist wahrlich sagenhaft. Verschnitten wird er aus der Hauptrebsorte Syrah (auch als Hermitage bezeichnet) mit 15% der weißen Sorten Marsanne und Roussane und braucht eine jahrzehntelange Lagerung. Die weiße Variante wird aus Marsanne mit etwas Roussane verschnitten und ergibt einen goldfarbenen, kräftigen Wein mit breiter Geschmacksfülle, der bis zu 25 Jahre haltbar ist. Dieser hat ein exotisches Bouquet nach Gewürzen, Blumen und Feuerstein.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/