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Weinlexikon
Flaschenhals

Nach dem 1. Weltkrieg existierte vom 10. Januar 1919 bis 25. Februar 1923 der deutsche “Freistaat Flaschenhals”, der im heutigen Anbaugebiet Rheingau lag. Die westlich des Rheins gelegenen deutschen Provinzen waren von den Alliierten besetzt. Um auch östlich des Rheins militärisch präsent zu sein, wurden von den Siegermächten bei Köln, Koblenz und Mainz halbkreisförmige Brückenköpfe mit einem Radius von 30 km eingerichtet. Die Brückenköpfe von Mainz (französisch) und Koblenz (amerikanisch) berührten sich bei Laufenselden im Taunus. Zwischen diesen beiden Kreisen gab es ein unbesetztes Gebiet in Form eines Flaschenhalses. Der winzige Freistaat war vom übrigen Deutschland abgeschnitten und in seiner Existenzmöglichkeit stark eingeschränkt. Zum 75. Jahrestag der kuriosen Freistaatsgründung wurde 1994 von engagierten Winzern und Gastronomen die FFI (Freistaat Flaschenhals Initiative) aus der Taufe gehoben. Ihre Mitglieder haben sich verpflichtet, Weine zu erzeugen, die über des gesetzlichen Qualitätsnormen liegen und in Verbindung damit gebietstypische

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/