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Weinlexikon

Flaschen-Abfüllung

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Flaschen-Abfüllung

Als letzter wichtiger Schritt in der Vinifikation erfolgt das Abfüllen des Weines in Flaschen. Rechtzeitig vorher müssen auch die gesetzlichen Vorschriften erfüllt werden, das ist die Einreichung für die amtliche Prüfnummer (siehe unter AP = amtliche Prüfnummer). Der Wein muß chemisch und physikalisch stabil sein. Dies zeigt sich zum Beispiel durch einen konstanten Gehalt an Schwefeldioxyd. Als Vorbereitung dazu können dem Wein ein paar Tage vor der Abfüllung Meta-Weinsäure oder Ascorbinsäure zugesetzt werden. Eine Kohlensäure-Dosierung oder die gewünschte Einstellung vom Restzucker ist ebenso gebräuchlich. Die Abfüllung muß möglichst keimarm oder bestenfalls steril erfolgen. Es gibt eine warme und eine meist gebräuchliche kaltsterile Abfüllung. Eine Pasteurisierung ist in Großbetrieben üblich. Eine recht häufige Erscheinung ist der ”Abfüllschock”. Er entsteht durch die mechanische Beanspruchung des Weines vor und während des Füllvorganges. Nach dem Verschließen (Verkorken) beginnt der Prozess der Flaschen-Reifung. Zumeist erst unmittelbar vor dem Verkauf bzw. der Vermarktung erfolgt die “Adjustierung”. Darunter wird das Anbringen von Etikett, Flaschenkapsel, allfälliger Prämiierungs-Merkmale und gegebenenfalls Banderole auf der Weinflasche verstanden.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/