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Weinlexikon
Filtration

Das Filtern ist neben dem Schönen die zweite Methode, einen Wein zu Klären und ein Sammelbegriff für verschiedene Techniken. Dabei werden alle mikroskopisch kleinen Teile vom Wein getrennt. Zum Beispiel werden nicht durchgegorene Weine mit höherem Restzucker gefiltert, um alle Hefezellen zu entfernen und eine eventuelle Nachgärung zu vermeiden. Filter wirken durch ihre Poren wie ein Sieb und sind je nach Material unterschiedlich stark wirksam. Erst durch eine Filtration wird ein Wein wirklich klar. Filtrieren bedeutet jedoch immer eine mechanische Belastung des Weines, weshalb es zu Aroma- und Kohlensäureverlusten kommen kann. Einige der großen Weine der Welt werden nicht filtriert abgefüllt, da sie durch die minimale Belastung eine höhere Komplexität und Dichte aufweisen. Empfehlenswert ist diese Vorgehensweise aber nur bei mikrobillogisch stabilen und restzuckerfreien Weinen.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/