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Weinlexikon
Dolcetto

Die rote Rebsorte wurde nachweislich schon im 14. Jahrhundert in den italienischen Regionen Ligurien und Piemont angebaut. Der Name bedeutet “Kleiner Süßer”, der in Ligurien angebaute Klon heißt dort Ormeasco. Die frühreifende und säurearme Sorte erbringt milde, duftige und fruchtige Weine mit einem Geschmack nach Süßholz und Mandeln. Vor allem im Piemont wird sie für viele Weine verwendet. Dort gibt es insgesamt 7 DOC-Weine, die reinsortig gekeltert werden. Alle werden trocken ausgebaut und haben zwischen 11 und 12% vol Alkohol-Gehalt. Wenn sie eine Fasslagerung von einem Jahr und 12,5% vol Alkohol-Gehalt haben, dürfen sie sich Superiore nennen.Dolcetto d´Acqui: Aus dem Hüggelland von Alto Monferrato mit 23 Gemeinden.Dolcetto d´Alba: Aus dem nördlichen Teil der Langhe-Berge mit 35 Gemeinden.Dolcetto d´Asti: Aus den Langhe-Astigiano-Bergen und Alto Monferrato mit 23 Gemeinden.Dolcetto delle Langhe Monregalesi: Aus Hanglagen der oberen Langhe-Berge mit 11 Gemeinden.Dolcetto di Diano d´Alba: Stammt aus den Hanglagen in der Gemarkung Diano d´Alba.Dolcetto di Dogliani: Aus den Hanglagen der Langhe-Berge am Rande der Barolo-Zone. Nach der Legende der älteste Dolcetto. Marchese di Clavesana erließ im Jahre 1303 ein Edikt, daß jeder, der nicht ausschließlich diese Rebsorte anpflanze, einen Kopf kürzer gemacht werde. Dolcetto di Ovada: Aus dem Alto Monferrrato.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/