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Weinlexikon
Burgenland

Die Rebflächen im österreichischen Bundesland Burgenland bilden mit insgesamt 15.949 ha das zweitgrößte österreichische Weinbau-Gebiet. Es ist in folgende 4 Weinbau-Gebiete gegliedert: * Neusiedlersee mit 8.528 ha * Neusiedlersee-Hügelland mit 5.116 ha * Mittelburgenland mit 1.849 ha * Südburgenland mit 456 ha Gemeinsam mit dem Weinbau-Gebiet Niederösterreich bildet es die größte österreichische Weinbau-Region Weinland Österreich mit 46.543 ha Rebfläche. Das Gebiet ist durch pannonisch-kontinentales Klima, den klimaregulierenden Einfluss des 230 km² großen Neusiedlersees und relativ lange Vegetations-Zeiten von bis zu 250 Tagen geprägt. Die über 11.000 Weinbau-Betriebe der 230 Weinorte liefern rund ein Drittel der österreichischen Weinproduktion. Das Burgenland ist ein Rotweinland, rund zwei Drittel der Produktion entfallen darauf. Die häufigsten roten Rebsorten Blaufränkisch (15%) und Zweigelt (11%) liefern volle, extraktreiche Rotweine, die mit den besten der Welt mithalten können. Aus den weißen Sorten Veltliner (22%), Welschriesling (14%), Weißer Burgunder (6%) und Riesling (1%) werden aufgrund der hervorragenden klimatischen Bedingungen auch erstklassige Beerenauslesen gekeltert, weltbekannt ist der Ruster Ausbruch. Der Ort Zagersdorf im Weinbau-Gebiet Neusiedlersee-Hügelland ist das älteste Weindorf Österreichs, denn in einem keltischen Grabhügel aus der Hallstattzeit etwa 700 vor Christi wurden Traubenkerne der Kulturrebe ”Vitis vinifera sativa” entdeckt. Die große Bedeutung des Weinbaus in diesem Land spiegelt der folgende sehr alte Ausspruch treffend wieder: ”Extra Pannoniam non est vita

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/