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Weinlexikon
Asti

Die Provinz Asti in der italienischen Region Piemont umfasst das gesamte südliche Monferrato-Hügelgebiet. Hier gibt es viele Weine aus den Rebsorten Barbera, Freisa, Grignolino und Malvasia. Berühmt sind vor allem aber die Schaumweine, die aus der schon im Jahre 1203 erstmals erwähnten Moscato Bianco oder hier als Moscato di Canelli bezeichneten Sorte produziert werden. Besonders gut gedeiht die Sorte in den Langhe-Bergen um den Ort Canelli, dem Zentrum der Schaumwein-Industrie. Im Jahre 1870 führte Carlo Gancia das Champagner-Verfahren ein und wurde damit zum Begründer des berühmten weißen Schaumweines. Die beiden Schaumweine “Moscato d´Asti” und “Asti Spumante” erhielten als erste italienische Schaumweine die DOCG-Klassifikation. Die DOCG-Zone gilt für beide, sie erstreckt sich durch die Langhe-Berge und Alto Monferrato und besteht aus vier Unterbereichen. Beide Sorten zusammen ergeben mit rund 80 Millionen Flaschen im Jahr nach dem Champagner den zweitmeist verkauften Schaumwein der Welt. Sie werden aber unterschiedlich produziert. Die Trauben für den „Asti Spumante“ (auch als “Asti” oder Moscato d´Asti Spumante” bezeichnet) werden sanft gekeltert, der Most zentrifugiert und gefiltert, in Tanks gepumpt und dann bis fast auf den Gefrierpunkt abgekühlt. Dies verhindert zunächst die Gärung. Durch zugeführte Zuchthefe wird die sechswöchige Gärung gestartet, durch die geschlossenen Tanks bleibt die natürliche Kohlensäure erhalten. Wenn das je nach Stil des Hauses gewünschte Verhältnis zwischen Alkohol-Gehalt und Restsüße erreicht ist, wird die Gärung durch Abkühlen gestoppt. Danach erfolgt die Flaschenabfüllung