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Weinlexikon
Abruzzen

Die italienische Region mit 52.000 Hektar Rebfläche liegt in der Mitte des Stiefels an der adriatischen Küste gegenüber von Rom. Der Wein aus dieser Gegend wurde als „Praetutier“ schon von den alten Römern als besonders fein hochgeschätzt. Die Region wird in die Provinzen Chieti, L´Aquila (nach der gleichnamigen Hauptstadt), Teramo und Pescara unterteilt. Zum Großteil werden einfache Tafelweine erzeugt, nur ein Bruchteil der Produktion entfällt auf DOC-Weine. Es dominiert die rote Rebsorte Montepulciano d´Abruzzo (die aber nichts mit dem Montepulciano in der Toskana zu tun hat), aus welcher der gleichnamige DOCG-Rotwein gekeltert wird. Aus der weißen Sorte Trebbiano d´Abruzzo wird der gleichnamige Weißwein erzeugt. Als bester Produzent beider Weine gilt das Weingut von Edoardo Valentini (der Besitzer wird als „Herr der Reben“ bezeichnet). Zwei Drittel der Weine werden von Genossenschaften erzeugt, die zwei bekanntesten sind Cantino Tollo und Casal Thaulero.