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5 FRAGEN AN ROMAN PFAFFL
Alte Reben und Reserve-Qualität
Was ist Ihr Geheimnis?

HAWESKO: Lieber Roman Pfaffl, was ist das große Geheimnis der knorrigen, alten Reben?
Roman Pfaffl: Ähnlich wie Menschen werden Rebstöcke mit dem Alter ruhiger. Mit über 30 Jahren haben sie ein großes Wurzelsystem, das bis zu 9 Meter in den Boden reicht.

HAWESKO: Was ist der Vorteil dabei?
Roman Pfaffl: Tiefe Wurzeln machen den Rebstock unabhängiger von Wetterumschwüngen, sie kommen in tiefen Schichten an Wasser und Mineralstoffe heran. Das wirkt sich auf die Qualität der Trauben aus. Außerdem trägt ein alter Rebstock nicht mehr viele Trauben – für die wenigen aber hat er ein großes Wurzelsystem und Blattwerk zur Verfügung.

HAWESKO: Was bedeutet das für den Wein?
Roman Pfaffl: Die Trauben schmecken deutlich konzentrierter und aromatischer, was natürlich auch für den Wein gilt. Ein Wein von alten Reben, behutsam ausgebaut, hat eine Dichte und Komplexität, die ein junger Stock schwer erreicht.

HAWESKO: Was bedeutet die Bezeichnung Reserve hier genau?
Roman Pfaffl: In Österreich steht sie für hochklassige Qualität aus selektierten Trauben. Die Weine werden nach genauen Vorgaben ausgebaut und dürfen erst nach einer fest vorgeschriebenen Reifezeit im Keller verkauft werden, wenn sie ihre volle Größe erreicht haben.

HAWESKO: Woran erkenne ich eine Reserve im Geschmack?
Roman Pfaffl: Diese Weine sind deutlich intensiver und aromatischer, zeigen ein Plus an Fülle und Schmelz. Dabei sind sie doch so elegant und frisch, wie die Welt unsere Weißweine liebt.