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Bordeaux Subskription

Endlich wieder ein großer Bordeaux-Jahrgang!

Alle haben darauf gewartet: die Weinmacher, die Händler, die Bordeaux-Liebhaber. Jetzt, nachdem die Fassmuster des Jahrgangs verkostet sind, ist klar, dass 2015 ein großer Jahrgang wird. Unsere Bordeaux-Spezialisten waren vor Ort und haben Weine ausgesucht, die wir Ihnen auf Grund ihrer herausragenden Qualität ans Herz legen. Sie werden bis ins Frühjahr 2018 in den Châteaus reifen, doch können Sie sie jetzt schon zum günstigen Subskriptionspreis erwerben. 

In den nächsten Wochen, wenn die Bordeaux-Châteaux ihre Preise veröffentlichen, werden wir unser Angebot um weitere hervorragende Weine ergänzen. Schauen Sie also regelmäßig vorbei, es lohnt sich.

Die Geschichte des Bordelaiser Weinhandels

Die Geschichte des Bordelaiser Weinhandels

Es ist schon Jahrhunderte alt, das Geschäft mit Bordelaiser Weinen, die vom Château über Courtiers an Händler veräußert werden. Seit den frühen 1980er Jahren hat sich der Handel jedoch um einen Schritt erweitert. Seitdem alle Erzeuger großer Bordelaiser Weine ihre Erzeugnisse im Château selbst ausbauen und abfüllen, kommen die wichtigsten Händler und Kritiker jedes Jahr im April nach Bordeaux, um den aktuellen Jahrgang en primeur als Fassmuster zu probieren. Das Hanseatische Wein & Sekt Kontor war von Beginn an mit dabei. Denn bei einem Besuch vor Ort wird schnell klar, welche Güte ein Jahrgang besitzt und welche Weine besonders gelungen sind. Wie sich dieses Geschäft entwickelt hat und auf welche Wurzeln es zurückgeht, erfahren Sie hier.

Die Courtiers und die Klassifikation von 1855

Die Courtiers und die Klassifikation von 1855

Dafür gibt es bis heute Courtiers, die Makler, die den Kontakt zwischen den verschiedenen Händlern und Châteaux halten. Gerade in der Frühzeit des Bordeaux-Handels kam den Courtiers eine besondere Bedeutung zu denn sie vermittelten die Geschäftsbeziehungen und Kontrakte – und zwar in Zeiten ohne Telefon, Fax und Auto. Sie ritten also zwischen dem Viertel der Negociants in Bordeaux, dem Chartrons-Viertel und den teils eine Tagesreise entfernten Châteaux hin und her und verdienten sich so ihre Courtage von 2% des Handelsvolumens. Dieses System wurde 1680 sogar Gesetz für alle französischen Weinregionen. Heute greifen sie zum Telefonhörer, sind aber immer noch Mittelsmänner – auch wenn die Châteaubesitzer heutzutage natürlich enge Kontakte zum Handel und häufig auch zu den Weingenießern und Sammlern pflegen. Ca. 120 Courtiers gibt es in Bordeaux, wobei etwa 20 für die klassifizierten Güter zuständig sind.

Mit der Klassifikation der besten Weingüter des Médoc am Vorabend der Weltausstellung von Paris 1855 wurde das Handelssystem in Bordeaux noch klarer definiert. Im Laufe der Zeit hatte sich eine gewisse Konstanz der Markpreise einzelner Bordeaux-Châteaux herauskristallisiert. So wurden fünf Ebenen so genannter Grand Cru klassifiziert. Jede Ebene hatte ihre eigenen Preise. diese Preise wurden schon festgelegt, als die Trauben noch an den Stämmen hingen. Ja, die Preise wurden nicht nur festgelegt, der Wein wurde auch schon gehandelt. Und das, ohne genau zu wissen wie der Jahrgang werden würde. Das Verkaufen „sur souche“ wurde bis in die 1960er Jahre hinein praktiziert. Ebenso lang hielt sich bei einigen Châteaux der Verkauf der Fassware.


Mise en Bouteille au Château

Mise en Bouteille au Château

Über Jahrhunderte hinweg war der Handel mit Fassware üblich. Doch das änderte sich zu Beginn des 20. Jahrhundert in vielen Weinbaugebieten und so auch in den 1920er Jahren in Bordeaux. Es war der junge Baron Philippe de Rothschild, der es satt hatte, dass diverse Händler die Weine des Hauses nicht der Qualität entsprechend ausbauten. So wurden sie oft nicht lange genug oder zu warm gelagert, manchmal ganz offiziell mit Syrah von der Nord-Rhône verschnitten und bei einem Händler soll es sogar eine Cuvée aus 50% Château Latour und 50% Château Lafite gegeben haben. Das Label „Mise en Bouteille au Château“ sollte im Gegensatz dazu die beste Lagerungsqualität garantieren und hat sicherlich zu einem deutlichen Qualitätsanstieg geführt. Trotzdem hat es bis in die frühen 1970er gedauert, bis sich jedes Cru-Château angeschlossen hatte.