Prosecco
Die spätreifende weiße
Rebsorte ist vor allem in der italienischen Region
Venetien in den Bergen um Treviso verbreitet. Sie war schon den Römern bekannt, die aus ihr den
Wein Pulcinum kelterten. Die auch als Tondo oder Balbi bezeichnete Rebe stammt wahrscheinlich aus Friaul, wo es einen Ort namens
Prosecco gibt. Als zweiter Ursprung wird der
Bereich Colli Euganei in der Nähe von Verona vermutet, wo die Sorte Serprina genannt wird. In
Argentinien gibt es ebenfalls geringe Bestände. Sie liefert einen gerbstoffreichen, strohgelben bis hellgoldenen
Wein mit einem nussähnlichem Geschmack. Obwohl durchaus weiße Stillweine aus ihr erzeugt werden können, wird der Begriff „Prosecco“ heutzutage hauptsächlich mit zart-fruchtigen Perl- und Schaumweinen assoziiert. Charakteristisch ist der feine Bitterton im Nachklang.