Handlese ist besser als Maschinenlese. Aber das wichtigste ist, dass die Trauben schnell zur Kelter kommen.
Die Weinlese
Die Ernte der Weintrauben wird Lese genannt. In Südeuropa beginnt die bereits Ende August in den nördlichen Anbaugebieten (Deutschland, Elsass, Piemont) kann sie sich bis in den November hinein erstrecken. In Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland wir dagegen von Ende Januar bis April gelesen. Dann ist Herbst auf der südlichen Hälfte der Erdkugel.
Der genaue Zeitpunkt der Lese hängt davon ab, wann die Trauben reif sind. Er variiert zunächst einmal von Sorte zu Sorte. Bei frühreifenden Sorten (zum Beispiel Riesling, Cabernet Sauvignon, Sangiovese)
Entscheidender noch aber hängt der Zeitpunkt der Lese von der Witterung ab. So kann sich bei ungünstiger Witterung die Vollreife bei der gleichen Sorte erst 14 Tage später einstellen - manchmal auch gar nicht. Rote Trauben wurde in den letzten Jahren möglichst späte gelesen, um mehr Farbe und Alkohol herauszuholen. Bei weißen Trauben wartet man die Vollreife dagegen nicht immer ab, um die Säure zu erhalten.
Wann sind die Trauben reif?
Wärme und Licht führen zu einer ständig steigenden Ansammlung von Zucker in den Beeren. Ein Teil dieses Zuckers wird nachts, wenn es dunkel ist, von der Reben wieder abgebaut. Dieser Verlust muss tagsüber ersetzt werden. Wenn die tägliche Neuproduktion an Zucker geringer ist als die nächtlichen Verluste, spricht von Vollreife.
Handlese
Traditionell wird von Hand gelesen. Die reifen Trauben werden mit einer spitzen Rebschere vom Stiel geschnitten in Körben (oder Bütten) gesammelt und so schnell wie möglich zur Kelter gebracht. Die Handlese ist kostspielig. Dafür ermöglicht sie ein genaues Verlesen der Trauben am Stock.
Die Alternative heißt Maschinenlese
Sie ist schneller und billiger. Pro Hektar werden 300 Arbeitsstunden gespart. Der Nachteil ist, dass die Maschine unterschiedslos alle Trauben erntet; die vollreifen und die unreifen, die gesunden und die faulen (allerdings können die Trauben vor der Kelterung auf dem Lesebrett von Hand sortiert werden). Lesemaschinen lassen sich nur in relativ flachem Gelände einsetzen.
Wie funktioniert die Maschinenlese?
Der Vollernter - so heißt die Lesemaschine - fährt auf hohen Rädern über die Rebzeilen. Rotierende Nylon-Taue. an senkrechten Walzen im Tunnel befestigt, schlagen in einem genau festgelegten Rhythmus gegen die Rebenpflanze die Trauben fallen ab und werden aufgefangen.
Organisation der Lese
Die Lese ist der kritische Punkt im Winzerjahr. Denn nicht nur durch schlechte Witterung, sondern auch durch schlechte Organisation leidet die Qualität des Weins. Wichtig ist nämlich, dass die Trauben schnell zur Kelter bracht werden, Es besteht sonst die Gefahr, dass der Saft vor dem Pressen zu gären beginnt. Qualitätsorientierte Winzer lassen deshalb in kleinen Körben lesen, damit die Trauben durch ihr Eigengewicht nicht zerdrückt werden und der Saft nicht ausläuft. Außerdem lesen sie nicht zur heißesten Tageszeit. Hitze fördert die spontane Gärung. In Kalifornien und Australien wird sogar nachts unter Flutlicht gelesen. In der Kühle der Nacht bleiben die Gärhefen träge.
Verlesen
Die wichtigste Qualitätsmaßnahme ist das Verlesen der Trauben. Es dürfen nur gesunde und reife Trauben geschnitten werden, faule Trauben werden vorher ausgesondert. Unreife Trauben kann der Winzer in der Hoffnung hängen lassen, dass sie nachreifen. Das heißt: Die Lesehelfer müssen zweimal und öfter durch den Weinberg laufen.
Der genaue Zeitpunkt der Lese hängt davon ab, wann die Trauben reif sind. Er variiert zunächst einmal von Sorte zu Sorte. Bei frühreifenden Sorten (zum Beispiel Riesling, Cabernet Sauvignon, Sangiovese)
Entscheidender noch aber hängt der Zeitpunkt der Lese von der Witterung ab. So kann sich bei ungünstiger Witterung die Vollreife bei der gleichen Sorte erst 14 Tage später einstellen - manchmal auch gar nicht. Rote Trauben wurde in den letzten Jahren möglichst späte gelesen, um mehr Farbe und Alkohol herauszuholen. Bei weißen Trauben wartet man die Vollreife dagegen nicht immer ab, um die Säure zu erhalten.
Wann sind die Trauben reif?
Wärme und Licht führen zu einer ständig steigenden Ansammlung von Zucker in den Beeren. Ein Teil dieses Zuckers wird nachts, wenn es dunkel ist, von der Reben wieder abgebaut. Dieser Verlust muss tagsüber ersetzt werden. Wenn die tägliche Neuproduktion an Zucker geringer ist als die nächtlichen Verluste, spricht von Vollreife.
Handlese
Traditionell wird von Hand gelesen. Die reifen Trauben werden mit einer spitzen Rebschere vom Stiel geschnitten in Körben (oder Bütten) gesammelt und so schnell wie möglich zur Kelter gebracht. Die Handlese ist kostspielig. Dafür ermöglicht sie ein genaues Verlesen der Trauben am Stock.
Die Alternative heißt Maschinenlese
Sie ist schneller und billiger. Pro Hektar werden 300 Arbeitsstunden gespart. Der Nachteil ist, dass die Maschine unterschiedslos alle Trauben erntet; die vollreifen und die unreifen, die gesunden und die faulen (allerdings können die Trauben vor der Kelterung auf dem Lesebrett von Hand sortiert werden). Lesemaschinen lassen sich nur in relativ flachem Gelände einsetzen.
Wie funktioniert die Maschinenlese?
Der Vollernter - so heißt die Lesemaschine - fährt auf hohen Rädern über die Rebzeilen. Rotierende Nylon-Taue. an senkrechten Walzen im Tunnel befestigt, schlagen in einem genau festgelegten Rhythmus gegen die Rebenpflanze die Trauben fallen ab und werden aufgefangen.
Organisation der Lese
Die Lese ist der kritische Punkt im Winzerjahr. Denn nicht nur durch schlechte Witterung, sondern auch durch schlechte Organisation leidet die Qualität des Weins. Wichtig ist nämlich, dass die Trauben schnell zur Kelter bracht werden, Es besteht sonst die Gefahr, dass der Saft vor dem Pressen zu gären beginnt. Qualitätsorientierte Winzer lassen deshalb in kleinen Körben lesen, damit die Trauben durch ihr Eigengewicht nicht zerdrückt werden und der Saft nicht ausläuft. Außerdem lesen sie nicht zur heißesten Tageszeit. Hitze fördert die spontane Gärung. In Kalifornien und Australien wird sogar nachts unter Flutlicht gelesen. In der Kühle der Nacht bleiben die Gärhefen träge.
Verlesen
Die wichtigste Qualitätsmaßnahme ist das Verlesen der Trauben. Es dürfen nur gesunde und reife Trauben geschnitten werden, faule Trauben werden vorher ausgesondert. Unreife Trauben kann der Winzer in der Hoffnung hängen lassen, dass sie nachreifen. Das heißt: Die Lesehelfer müssen zweimal und öfter durch den Weinberg laufen.








