Sie haben Geschmack an gutem Wein
gefunden? Sie legen sich einen Weinkeller
an? Sie veranstalten Weinproben, geniessen
bewusst? Hier wird nun Ihr Wissendurst
gestillt...
Rote Rebsorten
Weltweit werden mehr rote als weiße Trauben angebaut - auch wenn die Nachfrage nach Weißwein derzeit größer ist. Denn rote Trauben lassen sich nicht beliebig gegen weiße austauschen. Weißweine brauchen zum Beispiel Säure. Es kommt also darauf an, die Säure in den Beeren zu erhalten. Das gelingt am Besten in den Grenzregionen des Weltweingürtels oder in höheren Lagen am Hügel - dort wo es zwar tags warm, aber nachts so kühl ist, dass die Säure nicht veratmet wird. Rotweine brauchen dagegen wärmere Lagen.
Rote Rebsorten
Würzige und fruchtbetonte Sorte mit charakteristischem Kräuter-Bukett; vor allem im Westen (Loire, Bordeaux) und Südwesten Frankreichs angebaut.
Frankreich 15,90 €
Alte Rotweinrebe, die wegen ihrer geringen Erträge und ihres große Gerbstoffgehalts hochklassige, dunkelfarbige, langlebige Weine hervorbringt und deshalb in vielen Teilen der Welt angebaut wird. Im Duft erinnert sie an schwarze Johannisbeeren, Zedernholz und schwarzen Pfeffer. Doch Cabernet Sauvignon Weine bestechen weniger wegen ihrer Art als wegen der Feinheit und Fülle ihrer Aromen. Wenn die Traube voll ausreifen kann, ergibt sie vielschichtige, gerbstoffreiche Weine. Die Trauben sind mittelgroß und dicht mit dunkelblauen, dickschaligen Beeren besetzt.
Rote Rebsorte, die einen charaktervollen, feurigen und eher hellen Rotwein liefert. Ausgehend vom damaligen Königreich Aragón in Spanien hat sie sich im 18. Jahrhundert weltweit verbreitet.
In Spanien nennt man sie Garnacha, im Rhonetal und im Languedoc-Roussillon heißt sie Grenache (sie ist eine der 13 Rebsorten, die für den Châteauneuf-du-Pape verwendet werden dürfen), auf Sizilien kennt man sie unter Cannonau und Australien und Kalifornien wird sie als White Grenache weiß gekeltert. Der große Vorteil der frühreifenden Rebe ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Dürre in heißen, trockenen Weinbau-Gebieten.
Frankreich 9,90 €
Die Merlot-Traube bietet ein heterogenes Bild. Einerseits ist sie eine ertragsstarke Sorte und ergibt, wenn keine mengenbegrenzenden Maßnahmen ergriffen werden, einfache bäuerliche Weine. Andererseits sind einige der größten Rotweine der Welt aus ihr gekeltert, allen voran der legendäre Pétrus. Sie weist weniger Tannin, eine niedrigere Säure und geringere Langlebigkeit als Cabernet Sauvignon auf. Dafür eine höhere Alkoholgradation. Da sie früher reift, kann sie risikoloser ausreifen. Die Merlot-Traube ordnet sich in der Assemblage problemlos anderen Rebsorten unter. Sie stellt nicht so hohe Ansprüche an die Lage und gedeiht auch in kühlerem Mikroklima.
Frankreich 6,90 €
Eine der großartigsten und ausdrucksvollsten Rebsorten, aus ihr entstehen im Piemont majestätische Rotweine wie Barbaresco und Barolo mit einzigartigem, verführerisch herbem Charme.
Italien 26,90 €
Eine der ältesten Rebsorten der Welt, aus der Weine von erhabener Eleganz, aber auch von plumper Schlichtheit erzeugt werden. In der Farbe präsentieren sie sich in mittlerem Purpurrot, ihr Aroma ist von süßer Fruchtigkeit geprägt. Die Trauben sind auffällig klein mit vielen dünnschaligen Beeren. Entsprechend tanninarm ist der Wein. Viele Pinot-Noir-Winzer keltern daher die Trauben mit den Kämmen, um tanninreichere Weine zu erhalten. In Deutschland wird sie Blau- oder Spätburgunder genannt. Pinot Noir gelingt in kühleren Gebieten besser als in warmen und gehört zu den wenigen roten Trauben weltweit, die fast immer sortenrein gekeltert werden.
Deutschland 7,90 €
Wichtigste italienische Rotweinsorte, deren Hauptverbreitungsgebiet in der Toskana liegt. Dort bildet sie die Basis des Chianti, des Vino Nobile di Montepulciano und des Brunello di Montalcino. Sie existiert in zahlreichen Variationen, deren wichtigste die Sangiovese Grosso und die Sangiovese Piccolo sind. Sie reift relativ spät und bringt fruchtige, aber auch tanninhaltige, säurebetonte, reifebedürftige Weine hervor. Erwähnt wird sie erstmals 1722 in der Toskana, doch vieles spricht dafür, daß sie schon 2000 Jahre früher in Italien bekannt war und von den Etruskern angebaut wurde.
Italien 6,20 €
Eine der edelsten Rotweinsorten der Welt, vor allem an der Rhône zu Hause. Dunkelfarbig, tanninstark und mit einem bittersüßen, würzigen Beerenaroma. Ob die Sorte von der Rhône stammt oder durch Händler aus der Stadt Shiraz in Persien dorthin gebracht wurde, ist unklar. In Übersee wird sie Shiraz genannt und ist neben der Cabernet Sauvignon die wichtigste Rotweinsorte.
Australien 15,90 €
Bedeutendste spanische Rebsorte, aus der die Weine der Ribera del Duero und (zu einem hohen Anteil) der Rioja gekeltert sind. Örtlich auch Tinto Fino oder Tinto del Pais genannt, ergibt sie dunkelrote Weine mit viel Gerbstoff und einer kräftigen Säure, die sie für ein langes Leben prädestinieren. Unsicher ist, ob die Sorte in ihrem Ursprung aus Spanien stammt oder im Mittelalter aus Frankreich importiert wurde. Heute ist sie jedenfalls in Frankreich nicht mehr anzutreffen.
Spanien 8,90 €








