Die Schale ist zum Schutz der Beeren da. Sie verhindert, dass die Flüssigkeit, die im
Fruchtfleisch enthalten ist, mit Luft in Berührung kommt und verdunstet. Zumindest schützt sie das
Fruchtfleisch so lange, bis die Beeren reif sind. Danach wird die Schale porös. Luft tritt durch das dünner werdende Gewebe in die Beere ein. Folge: Der Saft beginnt langsam zu verdunsten. Die Beeren werden weich. Sie schrumpeln - Zeit für die Lese. Auf der Schale befinden sich zudem Millionen von kleinen Pilzsporen - die
Hefen. Sie gehen, wenn die Trauben abgepresst werden, in den Most über und wandeln den
Zucker in
Alkohol um. Gärhefen heißen sie deshalb.