Brancaia – Der Griff nach den Sternen
Die Rotwein-Avantgarde der Toskana
Vor der Entdeckung der Brancaia Weine durch eine ganze Reihe der besten, mit Michelin-Sternen gekürten Küchenchefs Deutschlands, steht eine erstaunliche Entwicklung.
Noch vor dreißig Jahren war Brancaia ein verlassenes Anwesen im Südosten von Castellina in Chianti. 1981 erwirbt das Schweizer Ehepaar Brigitte und Bruno Widmer das Gut, um toskanische Rotweine in einem aufregend modernen Stil zu erzeugen. Tatkräftig unterstützt von der Familie Mazzei vom Castello di Fonterutoli – wo Brancaias Weine bis 1998 vinifiziert werden – gelingt ein Traumstart. Bereits mit dem Jahrgang 1983 landet ein Wein auf dem ersten Platz einer großen Chianti-Classico-Verkostung!
Die Qualitätsstrategie zahlt sich aus
Brancaia steigt schnell in die Spitzengruppe der toskanischen Weingüter auf. Maßgeblichen Anteil daran hat seit 1988 ein Wein, der heute als großer Klassiker unter den "Supertuscans" gelten darf: IL BLU, eine wunderbare Liaison der traditionellen toskanischen Rotwein-Rebe Sangiovese mit der berühmten Bordeaux-Sorte Merlot, in manchen Jahrgängen um einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon ergänzt. Der 1994er ist der erste vieler Jahrgänge, der vom Gambero Rosso den berühmten Ritterschlag der 3 Gläser erhält.
Aufbau der kleinen, feinen Auswahl
1998 ist ein wichtiges Jahr bei Brancaia. Die neue eigene Kelleranlage wird eingeweiht, Tochter Barbara fährt ihre erste Ernte ein und die Familie erwirbt Weinberge bei Grosseto. Hier gedeiht der ILATRAIA, eine prächtige Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Sangiovese und Petit Verdot. Außerdem liefern die neuen Lagen Trauben für einen weiteren innovativen Wein, den TRE, der mit dem Jahrgang 2000 Premiere feiert. Er gilt als „Einstiegswein“ von Brancaia - ein Einstieg auf sehr, sehr hohem Niveau! Drei (italienisch = tre) Terroirs liefern das Lesegut: Castellina, Radda und Grosseto. Brancaias vierter Wein schließlich ist ein CHIANTI CLASSICO in einer modernen, sehr geschmeidigen Interpretation: dem Sangiovese wird ein Anteil Merlot zur Seite gestellt.
Mit der nächsten Generation in die Zukunft
Heute haben Barbara Kronenberg-Widmer und Martin Kronenberg (Foto) die Regie bei Brancaia übernommen, kompetent unterstützt von einem der besten und renommiertesten Önologen der Toskana, Carlo Ferrini.
Brancaia: Eine Empfehlung dieser Küchenchefs
Alexandro Pape (Fährhaus Sylt)
Thomas Martin (Louis C. Jacob, Hamburg)
Karlheinz Hauser (Seven Seas – Süllberg, Hamburg)
Michael Kammermeier (Die Ente im Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden)
Patrick Bittner (Français im Steigenberger Frankfurter Hof)
Joachim Wissler (Vendôme im Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach)










