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Syrah
Möglicherweise stammt diese uralte, rote Rebsorte aus der prähistorischen Stadt Shiraz im heutigen Iran, dies ist aber umstritten. Sie zählt zu den großen dieser Welt, den sogenannten Cépages nobles. Die Traube liefert einen tiefen, dunklen Wein, der nach Pfeffer riecht und schmeckt. Die daraus gewonnen Weine müssen 10 Jahre und mehr lagern. Die berühmtesten Weine daraus sind die französischen Marken Hermitage und Côte Rôtie, wo sie entweder sortenrein oder zumindets zu 70% enthalten sind. Aber auch im Châteauneuf du Pape ist sie ein Verschnittpartner. Die Weine zeichnen sich durch extreme Langlebigkeit aus. Im Rhonetal gibt es auch eine kleinbeerige Variante namens Petit Syrah. In Australien und Südafrika wurde die Rebsorte unter dem Namen Scyras eingeführt, heute ist sie unter Shiraz (oder auch Hermitage) ein Qualitätsbegriff. In Chile und Argentinien heißt sie Balsamina. In Australien bedeckt sie ein Drittel der Rebfläche, dort ist sie aber wesentlich süßer und reifer im Geschmack wie in Frankreich.












